Kartoffel

Die Kartoffel hat einen sehr hohen Vitamin-C-Gehalt. Deshalb ist es ihr  zu verdanken, dass in Europa der gefürchtete Skorbut, der Vitamin-C-Mangel,  besiegt wurde. Der gelben Knolle wird nachgesagt, dass sie die Nieren, das Herz und vor Schlaganfall schützt und außerdem sehr bekömmlich und heilend wirkt bei entzündlichen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, insbesondere der Magenschleimhautentzündung.

Nur 150 g Kartoffeln am Tag decken bereits fast den gesamten Bedarf an essentiellen Aminosäuren, ca. 35% des Vitamin-C-Bedarfs und 40% des Magnesiumgehaltes. Außerdem ist die Kartoffel reich an den nervenstärkenden B-Vitaminen. Der hohe Kaliumgehalt hilft den Nieren bei der Entwässerung und soll Schlaganfall vorbeugen. Der Darm wird durch die Ballaststoffe der Kartoffel gereinigt. Der rohe Kartoffelsaft, idealerweise als Kur täglich getrunken,  neutralisiert außerdem die Säure des Magens.

Viele Rheuma-, Gicht- und Stoffwechselpatienten  können laut Dr. Walter Zimmermann vom Münchener Krankenhaus für Naturheilverfahren durch eine spezielle Kartoffel-Diät abnehmen und die Krankheitserscheinungen mildern. 

Der Eiweißgehalt der Kartoffel gilt als so hochwertig, dass es demjenigen von Fleisch vorzuziehen ist. Die Vorzüge der Kartoffel sind ihr hoher Brennwert, ihre hohe biologische Eiweißwertigkeit sowie ihre gute Ausnutzbarkeit und Verdaulichkeit ihres reichen Mineralstoff- und Vitamingehaltes.

Am besten verzehrt wird die Kartoffel, wenn sie kurz und ungeschält gekocht oder gedämpft zubereitet wird.

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Viel Freude beim Herumexperimentieren und alles Gute wünscht Ihnen

Michaela Markovicova