Apfel

Der Apfel liefert nicht nur reichlich Vitamine (A, B1, B2, B6, C und E), sondern auch jede Menge Spurenelemente wie Natrium, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Schwefel und Chlor.  

Seit Alters her wird der Apfel etwa bei Darmerkrankungen eingesetzt. Ungeschält, gerieben oder gut gekaut wirkt er Durchfällen und Darmentzündungen entgegen. Dabei reinigt der Apfel den Darm, indem er durch das Pektin giftige Substanzen bindet und eine schnelle Darmpassage ermöglicht.  

Der Herbst eignet sich besonders gut dazu, vor den kommenden langen Nächten und kurzen Tagen, den Darm - unser wichtigstes Immunsystem - mit einer gezielten Apfelkur zu reinigen. Das ermöglicht uns ein gutes Abwehrsystem, um gekräftigt durch den Winter zu kommen. Schließlich bereitet sich die Natur im Herbst auch gut auf den Winter vor, um im kommenden Frühjahr gesund und gestärkt in voller Blüte zu erwachen.

Der Verzehr von zwei rohen Äpfeln am Tag soll durch das darin enthaltene Pektin Arteriosklerose entgegenwirken und den Cholesterinspiegel im Blut senken.

Zu Apfelkompott verarbeiteter ganzer Äpfel oder selbst gepresster Apfelmost hilft bei Verstopfung und ihren Folgewirkungen - ein häufig in unserer Zeit auftretendes, jedoch nicht ernst genommenes Problem. Menschen, die zur chronischer Verstopfung und schwerer Darmentleerung neigen, sind durch die lange Verweildauer der Essenreste im Darm gefährdet, an entarteten Prozessen der Darmschleimhaut wie z.B. Geschwüren und Krebs zu erkranken. Konventionelle Abführmittel erleichtern zwar die Darmentleerung, greifen aber gleichzeitig die Darmschleimhaut an, reduzieren den Elektrolytgehalt des Körpers und führen häufig zur Gewöhnung, so dass die Dosis des Mittels ständig erhöht werden muss.

Auch bei rheumatischen Erkrankungen und Gicht hilft der gezielt eingesetzte Apfel mit dem darin enthaltenen Schwefel und Vitamin E, die Schmerzen zu lindern, den Körper zu entschlacken und den Entzündungsprozessen entgegen zu wirken.

Probieren Sie es aus und spüren Sie in Ihren Körper hinein, welche Veränderungen sich durch einen regelmäßigen Apfelverzehr ergeben. Ein bisschen Geduld und Disziplin müssen Sie jedoch mitbringen.

Haben Sie noch Fragen? Rufen Sie an!

Viel Freude beim Herumexperimentieren und alles Gute wünscht Ihnen

Michaela Markovicova